Silbermünzen Österreich

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Die Silbermünzen Österreich werden heute einzig in der Prägestätte Münze Österreich hergestellt. Bis 1918 bestanden weitere Prägeanstalten in Österreich, wie in Graz, Salzburg, Krems, Villach und Innsbruck. Seit 1918 – nach dem Ende des Kaiserreichs Österreich-Ungarn – gibt es nur noch eine Prägeanstalt, die in Wien. Dieses Unternehmen gehört was das Prägen von Silbermünzen angeht zu der Welt-Elite unter den Münzprägeanstalten mit einer langen Tradition. Gegründet wurde die Prägeanstalt bereits im ausgehenden 12. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt aber rund 200 Jahre später erst. Die Prägestätte hatte zunächst ihren Sitz in der Nähe des Hohen Marktes, danach in der Wollzeile und später dann in der Himmelpfortgasse, und zwar direkt im Winterpalais von Prinz Eugen und schließlich seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts am Heumarkt zu Wien. Heute arbeiten hier rund 200 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung.

Alte und neue Prägemethoden

In den vergangenen 800 Jahren der wechselhaften Geschichte des Unternehmens wurden viele Prägemethoden für die Silbermünzen Österreich zum Einsatz gebracht. Der Prägehammer wurde bis ins 16. Jahrhundert eingesetzt. Mit ihm wurden die Münzen geschlagen. Es folgen später die Walzenprägung und das Taschenwerk sowie die Spindelprägung. Ab 1830 begann man die Silbermünzen Österreich mit der Ringprägung herzustellen. An der präzisen Umsetzung des Münzdesigns arbeiten aber nach wie vor Graveure mit dem traditionellen Gips-Abdruck. Diese wird bis heute verwendet. Allerdings prägen heute moderne Maschinen bis zu 700 Münzen in der Minute. Hergestellt werden so pro Jahr rund 450 Millionen Münzen, darunter auch viele Silbermünzen Österreich. Seit 1988 firmiert die Münze Österreich unter dem Dach der Österreichischen Nationalbank.

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Glanzstücke

Die bekannteste der Silbermünzen Österreich dürfte wohl der Maria-Theresien-Taler sein. Diese Silbermünze ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die meist geprägte der Silbermünzen Österreich. Beim Maria-Theresien-Taler handelt sich um eine der wertvollsten Silbermünzen Österreich. Einst war der Maria-Theresien-Taler Währung des Österreichischen Reich und wurde auch als Levantiner-Taler bezeichnet. Nachprägungen dieser legendären Silbermünze fanden nicht nur auf österreichischem Boden statt, sondern auch in Bombay, London, Rom, Paris, Präg, Venedig und Mailand. Dabei blieb die ursprüngliche Form des Maria-Theresien-Talers von 1780 an bis ins 20. Jahrhundert erhalten. Charakteristisch für diese Silbermünzen Österreich ist die Sicht auf die opulente Büste der einstigen österreichischen Kaiserin Maria Theresia, die von allen Österreichern bis heute stark verehrt wird. Auf die Münzen geprägt ist zudem der Schriftzug: „Maria Theresia von Gottes Gnaden, römische Kaiserin, Königin von Ungarn und Böhmen“. Auch der Wahlspruch der Kaiserin findet sich auf den Silbermünzen Österreich. Dieser lautet: „Justitia et Clementia“ (Gerechtigkeit und Milde). Neben historischen Ausgaben wie dieser, gehören auch Anlagemünzen zu den Silbermünzen Österreich, die hier geprägt werden. Zu den Anlagemünzen gehört ein weiteres Glanzstück der in Österreich geprägten Silbermünzen. Und zwar die mit der Abbildung der Wiener Philharmoniker, erschienen im Februar 2008. Diese Anlagemünze gab es seit 1990 nur als Goldmünze. Es handelt sich hierbei um eine der vielen Sammlermünzen, die von der Prägeanstalt ausgegeben werden. Diese Anlagemünze besteht aus 999er Silber und die Auflage ist abhängig von der Nachfrage.

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